"Brot für die Banken - jede Milliarde zählt!"
Die Kleinanzeige erschien vor ein paar Tagen in der Süddeutschen Zeitung. Der Einzeiler bringt die Misere auf den Punkt, die Nieten im Nadelstreif in den Geldinstituten ausgelöst hatten. Daß der Staat Geld bereitstellt und Garantien abgibt ist eine Sache. Völlig unverständlich ist hingegen, warum jene, die die Banken ins Trudeln gebracht haben, im Amt bleiben dürfen. Wer sein Geldinstitut an den Rand der Zahlungsunfähigkeit manövriert, hat als Führungskraft versagt - EINDEUTIG. Es wäre naheliegend gewesen, jede staatliche Unterstützung davon abhängig zu machen, dass unfähige Manager abdanken müssen.
Zum Lachen ist der Verzicht auf Boni, wie ihn mehrere Banker angekündigt haben. Wie kann es Boni geben, wenn die Banken derart abgewirtschaftet wurden und jetzt auf staatliche Hilfe angewiesen sind?
Dienstag, 24. Februar 2009
Nieten im Nadelstreif
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